GESCHICHTE

 

Wie kamen die Borromäerinnen nach Wien?

 

Gräfin Wenckheim-Zichy setzte 1877 die ersten Schritte zur Gründung eines Greisenasyls in Wien im

3. Bezirk, Dietrichgasse 10. Die Leitung wurde den Borromäerinnen von Prag übergeben. Ein Jahr später wurde von der k.k. Stadthalterei die weitere Benützung des Gebäudes aus sanitären Gründen nicht mehr gestattet. Die Schwesterngemeinschaft erwarb daraufhin in Wien-Währing, Gentzgasse 106 zwei einstöckige Häuser. Im Oktober 1879 wurde das Greisenasyl dorthin verlegt. Zur Erweiterung des Asyls kauften die Schwestern um die Jahrhundertwende angrenzende Grundstücke. Durch Zu- und Umbau gewann das Asyl bis 1908 die heutige Größe. Da mit der Aufnahme der älteren Menschen auch die Arbeit zunahm, musste die Zahl der Schwestern und Mitarbeiterinnen bedeutend vermehrt werden.

 

Männersaal

Frauensaal

 

1976 wurde das Greisenasyl in St. Carolusheim umbenannt.

 

Damals am Stadtrand Wiens erbaut, liegt heute das St.Carolusheim in einem reinen Wohnbezirk mit bester Luftqualität. Industrien fehlen, dafür gibt es in der Umgebung viele Villen mit Gärten, der Türkenschanzpark befindet sich in unmittelbarer Nähe, nicht weit entfernt bietet der Pötzleinsdorferpark die Möglichkeit für ausgedehntere Spaziergänge.

 

 

Leicht erreichbar sind außerdem die Höhenstraße, der Wienerwald, Kahlenberg und Leopoldsberg mit ihren Weingärten.