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Gertrut Guttmann, 94 Jahre

 

 

Meine Eindrücke und Erfahrungen im St.Carolus-Heim:

Durch eine Plauderei mit einer Freundin machte ich die erste Bekanntschaft mit dem imposanten Gebäude, ich beschloss, es mir näher anzusehen. Eine reizende Kanzleischwester (Christine Daniela) führte mich herum; setzte mich auf die Warteliste.

 

Einige Wochen später besuchte mich mein in Frankreich lebender Sohn mit Frau, besorgt um seine alternde Mutter. Um es kurz zu machen: das passende Zimmer freut sich....

Mein Sohn war sofort angetan, von den Pfortenschwestern aufwärts, Sr. Elvira, Sr.Marietta.

Nun ist es mein siebtes Jahr unter ihrem Dach.

 

Positives: das Gefühl der Sicherheit, der Geborgenheit, das „Angehört werden“ im Bedarfsfall von Sr. Marietta, erste Hilfe, falls erforderlich.

Die Kapelle plus Geistlichkeit

Der Garten und die endlosen Gänge bei Schlechtwetter (um genügend Bewegung zu machen)

Die Bibliothek sowie die diversen sonstigen Angebote

 

Negatives:Die Küche, sie sollte mehr Abwechslung bieten – öfters Salat oder Obst. Das wäre aber alles...sehr positiv wäre zu erwähnen, dass man im Bedarfsfall den Speisezettel auswechseln kann, tags zuvor.

 

 

 

Mit meinen unmittelbaren Nachbarinnen komme ich sehr gut aus. Detto mit dem gesamten Personal.

 

Meinen Tagesablauf kann ich mir noch selbst gestalten. Bücher, eine Pflanzenecke in meinem Zimmer betreuen, umfangreiche Korrespondenz mit meiner Familie (zumeist Ausland),Freunden und Bekannten etc. [Frau Guttmann geht gern einkaufen, besorgt nötige Dinge für sich und für ihre Nachbarinnen]

 

Resume:

Ich habe es gut getroffen, bin zufrieden und danke den Schwestern des Heimes.

 

Erwähnen möchte ich eigens die Hilfsbereitschaft der jeweiligen Pfortenschwester (Türe öffnen).

[Frau Guttmann geht gern einkaufen, besorgt nötige Dinge für sich und für ihre Nachbarinnen.]

Was mir besonders gefällt: die Aufbahrung – falls jemand im Zimmer gestorben ist, die Verabschiedung. (Ich stelle mir dann vor, wie ich einmal so liege und meine Familie rund um ...)

Die Schwester Gärtnerin – so nenne ich sie, die den Vorgarten so phantastisch pflegt.

Mein Sohn lobt insbesonders die dem Heim anhaftende „eigene“ Atmosphäre. Es erinnert ihn ein bisschen an seine Studienjahre in Salzburg, im Borromäum.

Das wär´s wohl...möglichst objektiv!

G.Gu.

P.S. Ich vermisse nichts aus der Vergangenheit und lebe nicht in der Vergangenheit; nur das Heute zählt bzw. das Morgen; und das in Grenzen – im Diesseits....

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